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                News-Archiv der GTÜM

 

18.10.2006- Informationen zur Vogelgrippe (mehr Infos)

1. und 2.10.2005 - 10. Wissenschaftliche Tagung der GTÜM & GTÜM Mitgliederversammlung in Dresden ... (mehr Infos (274KB))


16.09.2003 - GTUEMLIT - Literatur Datenbank der GTÜM e.V. - Update (Programm und Hilfe jetzt zweisprachig in Deutsch und English, Läuft jetzt auch unter Windows XP ... (mehr Infos)


01.09.2003 - Apnoe-Tauchen: Risiken und Sicherheit bei Training, Wettkampf und Rekordversuch, Workshop am 8. und 9. November 2003, in der Universität Ulm ... (mehr Infos)


14.10.2002 - Wichtiger Warnhinweis von der GTÜM an alle Taucher betreffs MEGAMIN® und Tauchen ... (mehr Infos)


11. -13.10.2002 - 9. wissenschaftliche Tagung der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. in Murnau  ... (mehr Infos)


01.10.2002 - Die Geschäftsstelle der Gesellschaft wird von Frankfurt nach Murnau verlegt. Bitte beachten Sie die neuen Kontaktdaten auf der Geschäftsstelle-Seite


07.05.2002 - Ausschreibung des "Heller-Mager-von Schrötter-Preis 2002" der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. ... (mehr Infos)


06.05.2002 - Wichtiger Sicherheitshinweis! Kontron NIBP Module in Druckkammern! ... (mehr Infos)


09.11.2001 - Pressemitteilung: AGA Linde Healthcare - HBO - AWARD 2001 verliehen.


01.08.2001 - Ankündigung der Präsentation und des Workshops Manual "Tauchtauglichkeit" 2001


25.07.2001 - Vorläufiges Programm der ESTRO und ECHM "Consensus conference" zum Thema: "Hyperbaric oxygen therapy in the treatment of radio-induced lesions in normal tissues" in Lissabon, Portugal 19.-20. Oktober 2001  


12.07.2001 - Tauchsport und Malariaprophylaxe / -therapie. Empfehlungen der GTÜM ... (mehr Infos)


10.01.2001 - Stellungnahme in der DAN Europe Deutschland & Österreich Website von Dr. Ulrich van Laak zur Kostenübernahme nach Tauchunfällen durch die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland - Sachstand und Bewertung 10.01.2001



Information zur Vogelgrippe (Stand: Oktober 2006)

Jeweils im Herbst und im Frühjahr finden die Wanderungen der Zugvögel statt. Mit diesen saisonalen Wanderbewegungen der Wildvögel steigt die Gefahr der Ausbreitung des H5N1-Virus und seiner Verwandten (H9N2-Virus, H7N7-Virus), die als die Verursacher der Vogelgrippe gelten. Daher gilt mit dem Beginn der Wanderbewegungen für Hausgeflügel die Stallpflicht – und Tauchern stellt sich die Frage, in wie weit sie durch infiziertes Geflügel bei der Ausübung ihres Sports gefährdet sind.

Diese Frage ist durchaus sehr berechtigt, ist aber derzeit nicht einfach und auch nicht endgültig zu beantworten. Es kann daher nur eine Risiko-Abschätzung gemacht werden, und dies auch nur mit dem, was derzeit sicher bekannt ist. In wie weit das auch in Zukunft noch gilt, muss sich zeigen.

Derzeit gilt:

Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei Menschen beim Baden, Schwimmen oder Tauchen in heimischen Seen zur Ansteckung zur Ansteckung mit der Vogelgrippe kommt, ist sehr, sehr gering.

Das gleiche gilt für den Uferbereich, wenn Betroffene nicht direkten Kontakt mit größeren Mengen Vogelkot haben, der dann auch noch aufgenommen wird (also etwa verschmutzte Finger, mit denen dann gegessen oder getrunken wird, oder die Nase geputzt).

Das Risiko ist in größeren Gewässern oder Flüssen sehr gering, in sehr kleinen und flachen Gewässern, die zudem sehr stark von Vögeln frequentiert werden, wie z.B. Stadtparkteichen, möglicherweise höher (Beispiel: Ein Tauchclub wird gebeten, z.B. eine Springbrunnendüse oder einen Bootsanleger zu warten).

In den von Tauchern typischerweise genutzten Gewässern ist die Übertragungsgefahr schon wegen der immensen Verdünnung des potenziell infektiösen Materials sehr gering und somit nach derzeitigem Kenntnisstand sehr wahrscheinlich unbedenklich (zumindest, solange nicht massenhaft tote Vögel im Wasser schwimmen).

Das Problem ist hier, dass noch sehr vieles unbekannt ist. Bekannt ist lediglich, dass manche Virusstämme vom Vogel auf den Menschen übertragbar sind und hier sehr schwere Verläufe der Erkrankung möglich sind.

Gleichzeitig ist es aber bislang so, dass es trotz hoher Durchseuchung im asiatischen Raum bei gleichzeitig teilweise sehr engem Zusammenleben zwischen Mensch und Tier nur zu vergleichsweise wenigen Infektionsfällen gekommen ist. Derzeit sind wenig mehr als 130 Fälle von Infektionen weltweit bekannt. Hiervon ist allerdings knapp die Hälfte der Patienten verstorben.

Unbekannt ist derzeit auch, wie lange das Virus außerhalb des Wirtes überleben kann. Dies ist allerdings ganz wesentlich für die Frage der Gefährdung. Hier sind die Virologen sich einig, dass das Virus außerhalb des Wirtstieres eher empfindlich ist und z.B. durch Licht oder Wärme zerstört wird, auch Seife vernichtet das Virus. Ist das Virus aber ohne Wirt nicht überlebensfähig, so ist dies ein weiterer Grund für eine nach derzeitiger Kenntnislage auszusprechende Entwarnung, was das Tauchen in hiesigen Gewässern angeht.

Vogelgrippe

Zusammengefasst bleibt also festzuhalten, dass es zum derzeitigen Zeitpunkt sehr, sehr unwahrscheinlich ist, dass man sich durch Tauchen im Freigewässer mit der Vogelgrippe infizieren kann. Ob dies aber auch für die Zukunft gilt, bleibt abzuwarten und kann heute nicht beantwortet werden.

 



GTUEMLIT - Literatur Datenbank CD-ROM
Tauchmedizin, Hyperbare Sauerstofftherapie, U-Bootmedizin

Die GTÜM e.V. beschäftigt eine Diplom-Bibliothekarin. Ihre Aufgabe ist es, auf der Grundlage aller erreichbaren Quellen eine möglichst aktuelle Übersicht über die Literatur zu unserem Spezialgebiet zu erstellen und die Literatur-Nachweise allgemein verfügbar zu machen.

Wesentlicher Grundstein dieser Arbeit ist die bis zum Jahr 2000 vom Verband Deutscher Druckkammerzentren e.V. (VDD e.V.) gepflegte Literatur-Datenbank zur HBO. Neben sämtlichen Daten hat die GTÜM auch das Programm dieser Datenbank vom VDD übernommen.

Die Literatur-Datenbank der GTÜM umfasst momentan über 26.000 Literaturstellen zu den Themenbereichen: Tauchmedizin, Hyperbare Sauerstofftherapie und U-Bootmedizin mit Quellen aus 75 Nationen und über 3.800 Journalen.

Zu den meisten Quellen sind neben der kompletten Quellenangabe auch englische Abstracts oder deutsche Zusammenfassungen vorhanden. Literatursuchen sind sowohl nach Autoren und Schlagwörtern etc. als auch im Volltext möglich.

Die Aktualisierung der Literatur-Datenbank erfolgt laufend aus großen Datenbanken wie z.B. Medline (seit 1966). Bemerkenswert ist jedoch, dass die Datenbank der GTÜM neben dieser "weißen" Literatur auch nicht allgemein zugängliche Literaturquellen enthält. So sind z.B. zahlreiche Abstracts aus den Proceedings von Fachkongressen von EUBS oder ICHM enthalten. Darüber hinaus sind sämtliche Quellen der Literatur-Datenbank der UHMS integriert.

Die GTÜM ist in der Lage, diese Literatur-Datenbank komplett mit dem Datenbank-Programm zur Literatursuche auf einer CD-ROM anzubieten.

Programm

Auf der CD befindet sich neben der Literatur-Datenbank auch ein Datenbank-Programm zur Literatursuche (MS Access Runtime-Version):

  • Programm und Hilfe-Funktion zweisprachig (deutsch/englisch)
Systemvoraussetzungen:
  • Windows 95 / 98 / 98SE / NT 4.0 SP6a / 2000 Pro (SP4) / XP (SP1)
  • Pentium Prozessor (Pentium III mit 600 MHz empfohlen)
  • CD-Laufwerk
  • mind. 48 MB RAM
  • mind. 100 MB freier Speicherplatz auf der Festplatte
  • VGA
  • MS-kompatible Maus

Der Preis inklusive Versand für eine CD mit dem jeweils aktuell verfügbaren Stand der Literatur Datenbank beträgt:

  • für Mitglieder der GTÜM: EUR 25,00
  • für Nicht-Mitglieder: EUR 75,00
Bestellungen:

Bestellungen richten Sie bitte unter Verwendung der untenstehenden Bestellformulare an die Geschäftsstelle der GTÜM e.V.

Bestellformular deutsch mit Feldern zum Ausfüllen am Bildschirm (130 KB)
Order form english with on screen fill-in fields (129 KB)

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Apnoe-Tauchen: Risiken und Sicherheit bei Training, Wettkampf und Rekordversuch

Workshop am 8. und 9. November 2003
in der Universität Ulm

Veranstalter: Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V.

in Zusammenarbeit mit:
Universität Ulm
Apnoe-Abteilung des VDST
AIDA Deutschland
DAN Europe

Angemeldet als Fortbildung für Ärzte (CME), Sportmedizin, Taucherärzte (GTÜM e.V.), Tauchlehrer und Übungsleiter

Apnoe-Workshop in Ulm

Apnoe-Tauchen, bis vor wenigen Jahren für viele Taucher allenfalls ‚Mittel zum Zweck’ im Rahmen des Hallentrainings, ist mittlerweile schon fast zur Trendsportart avanciert.

Diese Entwicklung geschah im Wesentlichen durch erstaunliche Leistungen einzelner, die letztlich diese Art zu Tauchen ins Gespräch brachten. Tatsächlich ist dann auch in der Folge aus dem reinen Trainingsbestandteil ‚Apnoetauchen’ bei der organisierten Taucherschaft ein gezieltes Training für diese eigene Sparte des Sporttauchens geworden.

Trotz wichtiger Besonderheiten des Apnoe-Tauchens gibt es bislang nur wenig Kontakte und Erfahrungsaustausch zwischen aktiven Apnoetauchern und Taucherärzten.

Dieser gemeinsame Workshop von Tauchern und Taucherärzten, ausgerichtet von der GTÜM e.V. in Zusammenarbeit mit AIDA, DAN Europe, VDST und der Universität Ulm soll dazu beitragen einen umfassenden Informationsaustausch zu ermöglichen. Hierfür haben sich aus allen genannten Organisationen eine ganze Reihe namhafter Experten angemeldet: Apnoisten, Ausbilder und Taucherärzte.

Für die Veranstalter lädt Sie ganz herzlich zum Workshop nach Ulm ein:

Dr. Armin Kemmer, Präsident GTÜM e.V.

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Wichtiger Warnhinweis der GTÜM e.V. an alle Taucher
Betrifft: MEGAMIN® und Tauchen

Gegenwärtig kursiert eine Einladung eines Jürgen Blatnik, der sich als Promotor für das "hochwirksame, zellaktive Mineral" MEGAMIN unter der Überschrift "Aushängeschild der Nanomedizin findet jetzt aufsehenerregende Anwendung beim Tauchen" stark macht. Dabei geht es um eine Werbeveranstaltung an der Universität in Wismar am 25.10.2002, wo der "Erfinder", Herr Mag. Sc. Tihimir Lelas, auf einem "MEGAMIN®-Taucher-Forum" die neuesten Forschungsergebnisse vorstellen will.

In dieser Einladung behauptet Herr Blatnik unter anderem:

"Sie werden über die neuen Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit von Tauchern gefahrlos zu erhöhen, erstaunt sein; schnelles Auftauchen aus großen Tiefen ohne gesundheitliche Risiken (Chaissonkrankheit)". Die komplette Einladung im PDF Format (98 KB).

Der folgende nachdrückliche Warnhinweis der GTÜM e. V. bezieht sich auf diese fahrlässigen Behauptungen.

Der Vorstand der GTÜM e. V. stellt fest:

  • Für einen positiven Effekt der Substanz MEGAMIN® zur Tauchunfallverhütung fehlt jeder wissenschaftliche Beweis.
  • Eine gefahrlose "Leistungssteigerung" von Tauchern durch MEGAMIN® gibt es nicht.
  • Schnelles Auftauchen aus großen Tiefen ohne gesundheitliches Risiko ist ein Widerspruch in sich. Die Verlangsamung des Aufstiegs und ein guter Flüssigkeitshaushalt des Körpers sind die beiden Säulen des sicheren Tauchens.
  • Der behauptete Sicherheitsgewinn durch MEGAMIN® (tiefer, schneller, weniger gesundheitliche Risiken) ist tatsächlich eine Risikosteigerung: es besteht das erhöhte Risiko für einen schweren Dekompressionsunfall (Caissonkrankheit) mit Gefahr für Leib und Leben!
  • Es wird nachdrücklich geraten, die derzeit kursierenden "Expertenempfehlungen" bezüglich MEGAMIN® und Tauchen NICHT zu beachten und ihnen NICHT zu folgen.

Wir bitten unbedingt um Beachtung.

Dr. med. Armin Kemmer
Präsident der GTÜM e.V.

Dr. med. Ulrich van Laak
Past-Präsident der GTÜM e.V.

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9. Wissenschaftliche Tagung der GTÜM e.V. in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik, Murnau
11. - 13. Oktober 2002

Tagungseinladung des Vorsitzenden der GTÜM e.V.
Rahmendaten 9. Wissenschaftliche Tagung der GTÜM e.V. (Kontakte)
Tagungsprogramm (PDF, 122kB)
Teilnehmeranmeldung
Vortrags- und Posteranmeldung
_____________________________________________________

Tagungseinladung des Vorsitzenden der GTÜM e.V.

Liebe Mitglieder und Freunde der GTÜM,
liebe Tauchmediziner,
sehr geehrte Damen und Herren Kollegen,

die 9. Wissenschaftliche Tagung der GTÜM e.V. steht an. Sie wird vom 11. bis 13. Oktober 2002 in Murnau stattfinden.

Hierzu möchte ich Sie als Präsident im Namen des Vorstandes der GTÜM e.V. sehr herzlich einladen. Bitte merken Sie sich den Termin vor. Auf diese erste Ankündigung, die über die GTÜM Mailing List, das Internet und als Anschreiben an die Mitglieder verbreitet wird, folgt in Kürze ein detailliertes Programm. Bitte halten Sie auch Kontakt zu unserer Webseite.

Ich möchte Sie im besonderen dazu einladen bzw. ermuntern, sich lebhaft mit Vorträgen und/oder Postern am wissenschaftlichen Programm zu beteiligen, denn davon lebt unsere Tagung!

Murnau ist als Veranstaltungsort der 9. Wissenschaftlichen Tagung der GTÜM e.V. geradezu ideal. Wir werden in den Räumen der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau tagen, die, wie Sie wissen, über eine weltweit vorbildliche klinische Druckkammeranlage verfügt. Das Therapiespektrum der Murnauer Kollegen umfasst gleichsam die gesamte Hyperbare Sauerstofftherapie, wenn Sie so wollen, kann dort der Bogen von der Akutversorgung des schwersten Tauchunfalls bis zur unterstützenden HBO-Therapie bei schwerst Brandverletzten geschlagen werden.

Angesichts wachsender Probleme der ambulanten und klinischen HBO-Therapie in Deutschland sind wir darauf angewiesen, die Erfahrungen anderer Leistungsträger, hier in Murnau die Berufsgenossenschaft, in das Hellfeld zu rücken. Zugleich sichert der südliche Tagungsort die Teilnahme von Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und der Schweiz. Nicht zuletzt können die ersten Oktoberwochen im zauberhaften Alpenvorland wunderbar attraktiv sein - "bayerische" Erholung neben der Kongressarbeit ist damit sicher gestellt.

Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Tagung soll ein breites Spektrum aktueller tauch- und überdruckmedizinischer Fragestellungen abgehandelt werden. Die thematischen Schwerpunkte der 9. Wissenschaftlichen Tagung der GTÜM e.V. lauten:

Klinische Hyperbarmedizin

  • in der Unfallchirurgie
  • bei chirurgischen Infektionen
  • bei arterieller Gasembolie

Leitlinie Tauchunfallbehandlung

Arbeitsmedizinische Aspekte der professionellen hyperbaren Exposition

  • Mitarbeitersicherheit in therapeutischen Druckkammern
  • Sicherheitsmanagement bei beruflichen Taucherarbeiten
  • Sicherheitsmanagement bei Arbeiten in Überdruck

Qualitätsmanagement in therapeutisch genutzten Druckkammern

  • Neue Ausbildungsrichtlinien der GTÜM für Ärzte
  • Ausbildungsrichtlinien für Druckkammerpersonal

Verschiedene Themen von allgemeinem Interesse

Weil sich wieder einmal eine Wahlperiode des GTÜM-Vorstandes dem Ende entgegen bewegt, findet selbstverständlich auch die satzungsgemäße Mitgliederversammlung mit anschließender Neuwahl des Vorstandes statt.

Die GTÜM e.V. vergibt zum zweiten Mal ihren Heller-Mager-von Schrötter-Preis.

Satellitenprogramm

Ich freue mich zwei Satellitenveranstaltung am Freitag, 11. Oktober, ankündigen zu können: "Doppler-Workshop, Hands-on Kurs zur Erkennung von PFO und Bubbles" unter Leitung von P. Germonpré (DAN Europe) und "Pathophysiologie der Strahlenwirkung und Einfluss der hyperbaren Oxygenierung" unter Leitung von U. Carl.

Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm fällt dem Tagungsort entsprechend zünftig und locker aus. Am Freitag, den 11. Oktober, erwartet uns ein Bayrischer Abend im Gasthaus "Höhlmühle" und am Samstag, den 12. Oktober, genießen wir ein leckeres Spanferkelessen und Jazz beim Festabend im Murnauer "Griesbräu".

Ich freue mich auf Ihre Teilnahme an der 9. Wissenschaftlichen Tagung der GTÜM e.V. vom 11. bis 13. Oktober 2002 in Murnau und darf Sie noch einmal sehr herzlich dazu einladen!

Mit besten Grüßen,

Dr. Ulrich van Laak
Präsident der GTÜM e.V.

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Rahmendaten 9. Wissenschaftliche Tagung der GTÜM e.V.

Veranstalter:

Deutsche Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V.

Kongressorganisation + Vortragsanmeldungen:

Dr. med. Armin Kemmer
BG-Unfallklinik Murnau
- Druckkammerzentrum -
Prof.-Küntscher-Str. 8
82418 Murnau
Tel.:      +49 (0) 8841 482069
Fax:      +49 (0) 8841 482900
e-mail: kemmer [@] bgu-murnau.de

Kongressekretariat:

Frau G. Erhard
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik
Prof.-Küntscher- Str. 8
82418 Murnau
Tel.: +49 (0)8841 482709
Fax: +49 (0)8841 482900

Tagungsort:

Hörsaal der Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik
Prof.-Küntscher-Str. 8
82418 Murnau

Öffnungszeiten Tagungsbüro:

Freitag         11.10.2002         12.00 - 19.00 Uhr
Samstag     12.10.2002         09.00 - 17.30 Uhr
Sonntag      13.10.2002         09.00 - 13.00 Uhr

Industrieausstellung:

Im Foyer der Hörsäle

Hotelvermittlung:

Verkehrsamt Murnau
Kohlgruber Straße 1
82418 Murnau am Staffelsee
Tel.: +49 (0)8841 61410
Fax: +49 (0)8841 3491

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Teilnehmeranmeldung

Teilnehmeranmeldung schriftlich bis 15.08.2002 an:

Dr. A. Kemmer
Ärztl. Leiter des Druckkammerzentrums
BG-Unfallklinik
Prof.-Küntscher-Str. 8
82418 Murnau
Tel.:      +49 (0) 8841 482069
Fax:      +49 (0) 8841 482900
e-mail: kemmer [@] bgu-murnau.de

Kosten
Tagungsbeitrag


Mitglieder der GTÜM e.V.     Euro 50.- pro Tagungsteilnehmer
Nicht-Mitglieder GTÜM e.V. Euro 100.- pro Tagungsteilnehmer

Rahmenprogramm

11.10.02 Freitag     Bayrischer Abend Euro 25.- pro Person
12.10.02 Samstag Festabend              Euro 35.- pro Person

Die Anmeldung wird erst mit der Überweisung des Betrags oder Erteilung einer Einzugsermächtigung bis spätestens 15.09.2002 gültig.

Bankverbindung: Sparkasse Murnau
                                BLZ 703 510 30
                                Konto Nr. 985 994
                                Kennwort: GTÜM Kongress 2002

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Vortrags- und Posteranmeldung

Einreichung des Abstracts zur Anmeldung eines Vortrags oder Posters an:

Dr. med. Armin Kemmer
BG-Unfallklinik Murnau
- Druckkammerzentrum -
Prof.-Küntscher-Str. 8
82418 Murnau
Tel.:     +49 (0) 8841 482069
Fax:     +49 (0) 8841 482900
Email: kemmer [@ bgu-murnau.de

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Geben Sie an, ob Sie einen Vortrag oder ein Poster einreichen
  • Gliedern Sie Ihr Abstract nach
    - Titel
    - Autor(en)
    - Institution
    - Anschrift
    - Ziel der Untersuchung
    - Methode
    - Ergebnis
    - Schlussfolgerungen
  • Schreiben Sie den Titel in Großbuchstaben
  • Unterstreichen Sie den Erst-Autor
  • Verwenden Sie MS Word und keine besonderen Formatierungen
  • Abbildungen bitte im .jpg oder .gif Format
  • Senden Sie Ihr Abstract per Email an
  • Achten Sie darauf, dass Name, Adresse und Email Adresse vollständig und richtig angegeben sind.
  • Eingereichte Abstracts werden durch das wissenschaftliche Komitee beurteilt. Der Autor wird per Email über die Annahme des
  • Abstracts und die bewilligten Redezeit benachrichtigt.

Letzter Abgabetermin für Abstracts ist der 31. Juli 2002

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Ausschreibung des "Heller-Mager-von Schrötter-Preis 2002"
der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. (GTÜM)

Ausschreibung des "Heller-Mager-von Schrötter-Preis 2002" der GTÜM

Die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. (GTÜM) vergibt im Jahr 2002 wieder ihren Heller-Mager-von Schrötter-Preis in Höhe von EUR 2.750.- für die beste Originalarbeit aus dem Fachgebiet der Tauch- und Überdruckmedizin, der erstmals 1999 auf dem wissenschaftlichen Symposium der GTÜM verliehen worden ist.

Die diesjährige Preisverleihung wird anlässlich der 9. Wissenschaftlichen Tagung der GTÜM e.V., die vom 11. bis 13. Oktober 2002 in Murnau an der BG-Unfallklinik stattfindet, erfolgen.

1900 erschien bei Alfred Hölder in Wien ein im deutschsprachigen Raum außergewöhnliches klinisch-arbeitsmedizinisches Werk auf 1239 Seiten in zwei Bänden mit dem Titel: Luftdruckerkrankungen mit besonderer Berücksichtigung der sogenannten Caissonkrankheit.

Die Autoren, Dr. med. Richard Heller, Dr. med. Wilhelm Mager und Dr. phil. Dr. med. Hermann von Schrötter, Assistenzärzte der damaligen III. Medizinischen Universitätsklinik in Wien, hatten von 1895 an für 2,5 Jahre die Druckluftbaustelle für die Schleusenregulierungsarbeiten der Donau bei Nußdorf betreut.

Ihr hoch wissenschaftlicher "Bericht" über die Fundierungsarbeiten unter bis zu 2,5 bar Überdruck geriet Ihnen zu einer gelungenen Synopsis aus Medizin und Technik.
In atemberaubender Weise berichteten die Autoren detailliert über die zahlreichen vorgekommenen Erkrankungen, ihre begleitenden experimentellen Untersuchungen, die pathogenetischen Schlussfolgerungen sowie Hinweise zu Prophylaxe und Therapie.

Heller, Mager und von Schrötter haben damals das grundlegende deutschsprachige Werk der Tauch- und Überdruckmedizin geschaffen, das auch heute nichts an Faszination verloren hat und in Universitätsbibliotheken auf seine begeisterten Leser wartet.

Die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin würdigt mit ihrem alle drei Jahre verliehenen Preis die großartige Leistung der Wissenschaftler.

Dr. med. Ulrich van Laak
Präsident der GTÜM

Bewerbungen
Der Vorstand der GTÜM e.V. bittet um Zusendung von Originalarbeiten aus dem Gebiet der Tauch- und Überdruckmedizin in der üblichen Form an das wissenschaftliche Komitee über die Geschäftsstelle der GTÜM e.V.

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Warnmeldung an alle Druckkammerbetreiber vom Vorstand der GTÜM e. V. (06.05.2002)
Konkretisierung und Verschärfung der Sicherheitswarnung vom 26.06.2000 bzgl. Kontron NIBP
Module in Druckkammern!

Bei der Überprüfung der in der Warnmeldung der GTÜM e.V. vom 26.06.2000 angesprochenen Erwachsenen NIBP Module der ehemaligen Firma Kontron hat sich herausgestellt, dass tatsächlich nicht explosionsgeschützte Pumpenmotoren zum Einsatz gekommen sind.

Des weiteren wurde festgestellt, dass eine Zulassung des Kontron-Kolormon Monitoringsystems ausschließlich für den Betrieb in normobarer Umgebung besteht. Eine Zulassung für den hyperbaren Einsatz hat niemals bestanden, obwohl diese Monitormodule in Deutschland weite Verbreitung in den Druckkammeranlagen gefunden haben.

Die Firma CK-Medical, UK, die nicht Rechtsnachfolger der Firma Kontron ist, hat daraufhin den Germanischen Lloyd (GL), Hamburg, mit der Prüfung der Abnahmemöglichkeit für den hyperbaren Betrieb beauftragt.

Das Prüfergebnis liegt jetzt vor. Es macht den sicheren Betrieb des Kontron-Kolormon Monitoringsystems unter hyperbaren Bedingungen von folgenden Voraussetzungen abhängig:

  • Austausch des Standardmotors der Erwachsenen NIBP-Module gegen einen kontaktlosen Induktionsmotor.
  • Austausch der sogenannten Tantal-Kondensatoren aus allen Bauteilen, die in der Druckkammer betrieben werden (vornehmlich Module).

Der Austausch oder die Stillegung der betroffenen NIBP-Module (mit nicht explosionsgeschützten Standardmotoren) hat umgehend zu erfolgen, weil hier ein erhebliches, latentes Sicherheitsrisiko besteht.

Auch der Austausch der Tantal-Kondensatoren sollte bald möglichst erfolgen. Sie stellen jedoch nach Aussage des GL kein akutes Sicherheitsrisiko dar.

Der GL hat sich in einem Gespräch mit dem Präsidenten der GTÜM e.V., Dr. Ulrich van Laak, und Herrn Dr. Armin Kemmer, Vorstandsmitglied der GTÜM e.V., dazu bereit erklärt, eine Bestätigung der sicherheitstechnischen Unbedenklichkeit im Rahmen der Jahresüberprüfung der Druckkammern auszustellen, wenn ihm die Bescheinigung der o. a. geforderten Umrüstung durch eine Fachfirma gemäß Sachverständigengutachten vorgelegt wird.

Der Vorstand der GTÜM e.V. fordert die Betreiber therapeutisch genutzter Druckkammern dringend und nachdrücklich dazu auf, die Unterlagen aller in hyperbarer Umgebung genutzten Medizingeräte auf die erforderliche Zulassung zu überprüfen.

Es bestehen durchaus auch für Monitoringsysteme anderer Hersteller Zweifel an der tatsächlichen Zulassung unter hyperbaren Bedingungen.

Der Betrieb von Geräten ohne Zulassung in diesem Bereich entspricht nicht der DIN 13256, Teil 2, sowie den Regeln der Berufsgenossenschaft für Sicherheit und Gesundheitsschutz.

Wir bitten unbedingt um Beachtung.

Dr. med. Ulrich van Laak
Präsident der GTÜM e.V.

Dr. med. Armin Kemmer
Vorstandsmitglied der GTÜM e.V.


 
Sicherheitswarnung! Kontron NIBP Module in Druckkammern!

Warnmeldung von Dr. Armin Kemmer - Druckkammerzentrum der BG-Unfallklinik, Murnau und der GTÜM, 26.06.2000

Bei einer sicherheitstechnischen Überprüfung der Erwachsenen NIBP- Module des Kontron Kolormon Monitoringsystems wurde festgestellt, dass in diesen Modulen nicht explosionsgeschützte Elektromotore zum Einsatz kommen. Diese Motore sind für den Betrieb in Druckkammern entgegen der Zusicherung der Fa. Kontron nicht zugelassen.

Nach Informationen von ehemaligen Kontron Mitarbeitern war dieses Problem firmenintern seit langem bekannt. Eine Patientengefährdung durch eine erhöhte Brandgefahr wurde offensichtlich bewusst in Kauf genommen.

Da wir davon ausgehen, dass baugleiche NIBP-Module (betrifft nur die Erwachsenenversion) auch in anderen Druckkammern zur Anwendung kommen, empfehlen wir allen Druckkammerbetreibern dringend eine Sicherheits-Überprüfung!

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Neue Präsentation zur Leitlinie Tauchunfall
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